Alinghi ist zurück!
Vordergründig überrascht die Meldung, im Hintergrund wurde jedoch schon lange und zäh darum gerungen: Das neue Tudor Team Alinghi von Ernesto Bertarelli ist beim 38. America’s Cup mit dabei! In Neapel wurde skizziert, wie die Auld Mug in die Moderne geführt werden soll.
Für den America’s Cup bricht in Neapel nicht weniger als eine neue Ära an. Es ist den Verantwortlichen eine grandiose und spektakuläre Zeremonie sowie ein majestätischer Rahmen wert, um diese kleine Revolution offiziell zu machen. «Der America’s Cup wird das bleiben, was er schon immer war: der Heilige Gral des Segelsports, der ultimative Traum eines jeden Seglers», sagt Ernesto Bertarelli. «Doch es war absolut notwendig, die Rahmenbedingungen neu zu definieren, um allen Teams eine mittel- und langfristige Perspektive zu geben.» Der Boss des Tudor Team Alinghi steht zusammen mit den vier anderen Teamchefs auf der Bühne des Teatro di San Carlo im ersten Stock des Palazzo Reale, einem der architektonischen Prunkstücke der süditalienischen Metropole. Seit Wochen, ja Monaten arbeitete der zweifache Cup-Gewinner zusammen mit seinen Kollegen unermüdlich daran, die neue America’s Cup Partnership (ACP) ins Leben zu rufen. Damit wurden neue Rahmenbedingungen festlegt und der älteste Sportwettbewerb der Welt in die Moderne geführt – möglichst ohne seiner Geschichte etwas zu nehmen. «There is no second – diese Formel wird immer bestehen bleiben», erinnert der Sieger von 2003 und 2007.




