Neue Optionen für den Bodensee

Zehn Jahre nach der Lancierung der legendären Axopar 28 im Januar 2014 ­präsentierte die finnische Werft Anfang des letzten Jahres eine Nachfolgerin: die «Axopar 29». Sie ist in drei Versionen erhältlich und dank Motoren von O.CT Marine nun auch auf dem Bodensee mit rassiger Motorisierung zugelassen.

Die Erfolgsgeschichte von Axopar begann 2014, als die beiden Finnen Jan-Erik Viitala und Sakari Mattila mit einer neuen Bootsmarke den Zeitgeist trafen und das Publikum begeisterten. Mit dem ersten Modell, der Axopar 28, gewannen die ­Finnen auf Anhieb den begehrten Award als European Powerboat of the Year. In den folgenden Jahren wurde das Konzept erfolgreich auf andere Längen übertragen. Axopar-Boote gibt es mittlerweile von 22 bis 45 Fuss.
Anfang 2024 wurde an der boot in Düsseldorf die neue ­Axopar 29 lanciert (s. Test in «marina.ch» 177, Dezember 2024/Januar 2025). Bei perfektem Spätsommerwetter auf dem ­Genfersee überzeugte das neue Modell auf der ganzen Linie. Die getestete Axopar 29 Cross Cabin war mit zwei V6-­Motoren von Mercury mit je 200 PS ausgestattet. Möglich ist auch eine Einzelmotorisierung mit 300, 350 oder 400 PS. Der Vorteil der Doppelmotorisierung liegt in der Beschleunigung im unteren Drehzahlbereich und im Manövrierverhalten. Die erreichte ­Spitzengeschwindigkeit von gut 75 km/h zeigt das grosse ­Potenzial des Bootes, das – wie bei Axopar üblich – in jeder Situation wie auf Schienen fährt. Egal, ob Wellen oder enge Kurven, das Gefühl ist jederzeit gut und sicher. Unser damaliges Fazit: «Die neue Axopar 29 bietet noch mehr als die 28, die ihrerseits schon Viele begeistert hat. Diverse zusätzliche Verbesserungen und geschickte Detail-Lösungen zeigen, dass sich die Verantwortlichen von Axopar nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, sondern durchaus die Entwicklung ihrer Boote weiter vorangetrieben haben.»