Rundum zufrieden

Die bisherige compasscup-Saison verlief rund: Alle fünf Acts konnten gesegelt werden. Auch das Wetter war stets gut, genauso wie die Stimmung der Teilnehmenden und der Organisation.

Nach Act 4 in Ascona und Act 5 auf dem Urnersee ist bereits über die Hälfte der insgesamt acht Acts des compasscup 2022 absolviert. Nie musste dieses Jahr ein Regatta-­Wochenende wegen schlechter Bedingungen abgesagt ­werden – das freut die Seglerinnen und Segler, aber auch das ­Organisations­-
komitee. Dass die beiden Teams S2 ­Immobilien Promotion und ­Werubau – beide mit Crews aus dem ­Segelclub ­Männedorf am Start – ­relativ deutlich vor dem mitfavorisierten Team ­Silvia aus dem Regattaverein Brunnen liegen, hat einen einfachen Grund: Die Topskipperin Corinne Meyer konnte nicht an allen Acts dabei sein. Dennoch ist das ­Rennen um den ­Gesamtsieg noch in vollem Gang. Immerhin ­verbleiben noch drei Anlässe, um den Führenden gefährlich zu werden.

Schlussphase
Immer wieder ein Highlight ist der Act auf dem Lago ­Maggiore. Die Italianità verzaubert die Seglerinnen und Segler jedes Jahr. Die Onyx-Yachten nahmen im Rahmen des ­compasscup an der Traditions-Regatta Tre Ore di Ascona teil – mit über 90 anderen Yachten und Jollen. Als Gesamtsieger der Tre Ore ging schliesslich das Team Werubau hervor. Die Crew setzte aufs richtige Pferd und wählte eine nördliche Route, bei der kleine Windströmungen vor Ascona und Ronco dafür sorgten, dass die Männedorfer gleich zu Beginn die Führung übernehmen konnten.