Oben ohne geht auch
Mehr Volumen, mehr Komfort – die grossen Serienwerften versuchen seit geraumer Zeit, immer mehr Boot in der jeweiligen Längenklasse zu verpacken. Das gilt insbesondere für das Segment der mittelgrossen Fahrtenyachten ab 40 Fuss. Auch mit der neuen «Dufour 48» punktet die Werft in Périgny bei La Rochelle mit diesen Argumenten.
Dufour Yachts hat in den letzten Jahren die Modellpalette von unten her gänzlich neu aufgebaut und präsentierte dieses Jahr gleich zwei komplette Neuentwicklungen: die getestete Dufour 48 sowie das neue Flaggschiff, die «Dufour 54», die im September am Cannes Yachting Festival erstmals präsentiert wurde. Für beide Yachten zeichnete der langjährige Hauskonstrukteur Umberto Felci verantwortlich. Von der Dufour 37 über die 41, die 44 und jetzt die 48 sowie die 54 bietet Dufour – seit 2018 unter dem Dach von Fountaine Pajot – nun eine homogene und in sich stimmige Modellpalette. Das ist ein gutes Argument im Kampf um Marktanteile. Die ganz Grossen – Beneteau, Jeanneau, Bavaria, Hanse und eben Dufour – lassen sich an einer Hand abzählen und müssen alles daransetzen, um sich ein möglichst grosses Stück des Kuchens zu sichern. Grossaufträge wie Dufour vor einem Jahr von den beiden Charteranbietern Sunsail und The Moorings (gemeinsam unter dem Dach von Travelopia) auf Kosten von Jeanneau an Land ziehen konnte sind das eine, ein stimmiges Angebot das andere.




