Ein herausragender Jahrgang
Die Ausgabe 2025/26 wird aus verschiedenen Gründen in die bald 25-jährige Geschichte der Auszeichnung zur European Yacht of the Year eingehen. Und: Die Tests mit den Nominierten boten jede Menge Segelspass.
Die Jury mit den 12 wichtigsten Segelmagazinen Europas – mit «marina.ch» als exklusives Mitglied aus der Schweiz – hatte bereits bei der Auswahl eine schwierige Aufgabe: Schon lange nicht mehr stand eine derartige Vielzahl an spannenden und wirklich bemerkenswerten Yachten auf der Liste der möglichen Kandidatinnen. Schliesslich wurden über 20 Yachten nominiert und von der Jury während insgesamt 6 Tagen auf Herz und Nieren getestet.
Während in der Vergangenheit oftmals der Komfort und die geschickte Ausnutzung des vorhandenen Volumens im Vordergrund standen, haben sich die Werften zuletzt ganz offensichtlich wieder auf Kernwerte besonnen: Segelspass, gute Ergonomie an Bord und solide Qualität.
Aussergewöhnlich waren dieses Jahr nicht nur die nominierten Yachten, sondern auch die beiden Testtermine. Mitte September letzten Jahres traf sich die Jury in IJmuiden (NED) und blieb dort während fast zwei Tagen mit den bereitstehenden Yachten im Hafen. Der Grund: Draussen tobte ein Sturm aus West mit teilweise über 50 Knoten in den Böen. An ein Auslaufen war nicht zu denken. Als sich das Wetter beruhigte, wurden die wartenden Werft-Crews und die Jury dafür mit viel Action belohnt: 25 Knoten und eine entsprechende Welle sorgten für Testschläge im Grenzbereich, die – Spoiler – insbesondere von den anwesenden Performance-Yachten mit Bravour gemeistert wurden. Hervorragende Testbedingungen bot auch Port Ginesta (ESP) im späten Oktober. Während hierzulande schon der Herbst aufzog und dickere Pullis gefragt waren, reichten südlich von Barcelona noch Shorts und allenfalls ein Windbreaker. Zwischen 2 und 20 Knoten wurde alles geboten – was die Tests noch vielseitiger und aussagekräftiger machte als sie sowieso sind.
Während in der Vergangenheit oftmals der Komfort und die geschickte Ausnutzung des vorhandenen Volumens im Vordergrund standen, haben sich die Werften zuletzt ganz offensichtlich wieder auf Kernwerte besonnen: Segelspass, gute Ergonomie an Bord und solide Qualität.
Aussergewöhnlich waren dieses Jahr nicht nur die nominierten Yachten, sondern auch die beiden Testtermine. Mitte September letzten Jahres traf sich die Jury in IJmuiden (NED) und blieb dort während fast zwei Tagen mit den bereitstehenden Yachten im Hafen. Der Grund: Draussen tobte ein Sturm aus West mit teilweise über 50 Knoten in den Böen. An ein Auslaufen war nicht zu denken. Als sich das Wetter beruhigte, wurden die wartenden Werft-Crews und die Jury dafür mit viel Action belohnt: 25 Knoten und eine entsprechende Welle sorgten für Testschläge im Grenzbereich, die – Spoiler – insbesondere von den anwesenden Performance-Yachten mit Bravour gemeistert wurden. Hervorragende Testbedingungen bot auch Port Ginesta (ESP) im späten Oktober. Während hierzulande schon der Herbst aufzog und dickere Pullis gefragt waren, reichten südlich von Barcelona noch Shorts und allenfalls ein Windbreaker. Zwischen 2 und 20 Knoten wurde alles geboten – was die Tests noch vielseitiger und aussagekräftiger machte als sie sowieso sind.




