Weltumsegelung in extremis
Das Golden Globe Race (GGR) ist eine Hommage an die erste Einhand-Weltumsegelung im Regattamodus überhaupt, die 1968 stattfand. Bei der nun anstehenden vierten Auflage stellt sich auch ein Schweizer der Herausforderung, die Regatta zu meistern, bei der nur beschränkte technische Hilfsmittel erlaubt sind.
Dass alle vier Jahre bei der Vendée Globe Skipperinnen und Skipper ohne Hilfe von aussen nonstop und einhand um die Welt segeln, ist mittlerweile nichts Besonderes mehr, wird aber nach wie vor von allen Seiten bewundert. Dass es aber eine Regatta gibt, bei der die Teilnehmenden nicht nur auf Hilfe von aussen verzichten, sondern auch nur diejenigen technischen Geräte verwenden dürfen, die es vor 50 Jahren schon gab, grenzt fast an Spinnerei – könnte man sagen. Das Golden Globe Race orientiert sich an der ersten Weltumsegelung im Wettkampfmodus, die 1968 stattfand und von Robin Knox-Johnston gewonnen wurde. So lautet sinnigerweise der Slogan der Neuauflagen – nach 2018 und 2022 findet heuer die dritte statt – «Sailing like it’s 1968». Robin Knox-Johnston war damals von neun Teilnehmenden der Einzige, der im Ziel ankam.
Start 2026 wird am 6. September sein – aber wo? Natürlich in Les Sables d’Olonne, wo auch die Vendée Globe und viele weitere Offshore-Regatten starten und/oder enden. Unter den 23 gemeldeten Abenteurern ist eine einzige Frau zu finden – die letzte Ausgabe wurde von der Südafrikanerin Kirsten Neuschäfer gewonnen. Und auch ein Schweizer ist dabei: Etienne Messikommer. «Die Teilnahme ist für mich eine Art Fortsetzung der unzähligen Entdeckungsreisen, die ich in meinem Leben schon gemacht habe. Sowohl an Land als auch auf See bin ich viel gereist. Ich freue mich darauf, die Welt zu umrunden.» Segeln kann er, das hat der 38-Jährige schon mehrmals unter Beweis gestellt. Unter anderem gewann er 2021 die damals neu eingeführte Transatlantik-Regatta Globe 5.80 Transat. Sie ähnelt in vielem der Mini-Transat, ausser dass die Skipperinnen und Skipper auf selbstgebauten One-Design-Booten segeln, was eine Teilnahme viel kostengünstiger macht. Etienne Messikommer kann also auch Boote bauen – und Reparaturarbeiten ausführen, was unerlässlich ist während der rund acht Monate, die er für die Weltumsegelung beim Golden Globe Race brauchen wird. Diese findet dann allerdings nicht auf seinem selbstgebauten Mini statt, sondern auf einer Tradewind 35 Cutter, die eine Länge von 10,76 Metern und eine Breite von 3,20 Metern aufweist. Die ungefähren Masse…
Start 2026 wird am 6. September sein – aber wo? Natürlich in Les Sables d’Olonne, wo auch die Vendée Globe und viele weitere Offshore-Regatten starten und/oder enden. Unter den 23 gemeldeten Abenteurern ist eine einzige Frau zu finden – die letzte Ausgabe wurde von der Südafrikanerin Kirsten Neuschäfer gewonnen. Und auch ein Schweizer ist dabei: Etienne Messikommer. «Die Teilnahme ist für mich eine Art Fortsetzung der unzähligen Entdeckungsreisen, die ich in meinem Leben schon gemacht habe. Sowohl an Land als auch auf See bin ich viel gereist. Ich freue mich darauf, die Welt zu umrunden.» Segeln kann er, das hat der 38-Jährige schon mehrmals unter Beweis gestellt. Unter anderem gewann er 2021 die damals neu eingeführte Transatlantik-Regatta Globe 5.80 Transat. Sie ähnelt in vielem der Mini-Transat, ausser dass die Skipperinnen und Skipper auf selbstgebauten One-Design-Booten segeln, was eine Teilnahme viel kostengünstiger macht. Etienne Messikommer kann also auch Boote bauen – und Reparaturarbeiten ausführen, was unerlässlich ist während der rund acht Monate, die er für die Weltumsegelung beim Golden Globe Race brauchen wird. Diese findet dann allerdings nicht auf seinem selbstgebauten Mini statt, sondern auf einer Tradewind 35 Cutter, die eine Länge von 10,76 Metern und eine Breite von 3,20 Metern aufweist. Die ungefähren Masse…



