Komfort, Spass

Die neue «Hallberg-Rassy 370» bietet nicht nur den erwarteten Komfort an Bord, sondern auch viel Segelspass. Sie füllt die bisherige Lücke zwischen der 340 und der 400 und passt damit perfekt auf unsere Seen.

Es war in den Anfängen von «marina.ch». In der Ausgabe 19 vom März 2009 erschien der Test der HR 372. Bemerkenswert: Eine Yacht um 12 m Länge mit Achtercockpit hatte es von Hallberg-Rassy vorher noch nie gegeben. 173 Ausgaben von «marina.ch» später, Test der HR 370. Selbstverständlich mit Achtercockpit. «Unter 40 Fuss wollen die Leute heute kein klassisches Konzept mit Centercockpit und Achter­kabine mehr», sagt Rolf Müller. Und er muss es wissen: Seine Bootswerft Rolf Müller AG – heute von seiner Tochter Julia Steiner-Müller und ihrem Mann Martin Steiner geführt – ist seit den Anfängen Schweizer Importeurin von Hallberg-Rassy. 1970 machte sich der gelernte Bootbauer Rolf Müller ­selbständig und baute schon im Herbst eine Halle in ­Lengwil, etwas oberhalb des Hafens Bottighofen. Auf Initiative von vier Bodensee-Eignern erhielt er die Vertretung für die ­Mistral 33 aus der Werft von Harry Hallberg, wenig später entstand der Kontakt zu Christoph Rassy und der 1972 entstandenen Werft Hallberg-Rassy. Daraus entwickelte sich eine äusserst erfolgreiche Geschäftsbeziehung – Rolf Müller spricht von über 700 verkauften Yachten. «Und meine ­Begeisterung für diese exklusiven Segelyachten hat bis heute überhaupt nicht nachgelassen.»
Das Tagesgeschäft hat Rolf Müller seit geraumer Zeit abge­geben – doch gerade im Frühling, wenn es im Betrieb besonders hektisch zu und her geht, ist er immer noch eine wichtige Stütze. Und bei einem Bootstest kann er mit seinem ­unendlichen ­Fachwissen und seiner jahrelangen Erfahrung natürlich sehr viel beitragen. Was hat sich in diesen gut 55 Jahren verändert? «Die Erwartungshaltung der Kunden ist grösser geworden. Und die Ansprüche bezüglich des Komforts und der Bequemlichkeit. Darum auch diese Entwicklung: Unter 40 Fuss ist es heute kaum mehr möglich, eine Yacht mit Achterkabine zu ­verkaufen. Es fehlen der Platz und die Stehhöhe.»