History made!

Die schweizerisch-neuseeländische Doppel­bürgerin Rebecca Gmür Hornell gehört zur ersten Frauencrew, die eine nonstop ­Weltumsegelung erfolgreich beendet hat. Die Leistung der insgesamt acht Seglerinnen beim «The Famous Project CIC» kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Am 29. November 2025 brachen acht Frauen auf, die Welt mit einem Trimaran zu umrunden – nonstop und ohne technische Hilfe von aussen. Noch nie zuvor war einer rein weiblichen Crew eine nonstop Weltumsegelung gelungen. Unter der ­Leitung von Skipperin Alexia Barrier, einer französischen ­Offshore-Pionierin, hatten sie nicht nur heil im Ziel ­ankommen, sondern auch einen Rekord brechen wollen: die Jules Verne Trophy für die schnellste Weltumrundung per Segelboot. Bei der Rekordjagd des The Famous Project CIC mit dabei war auch die schweizerisch-neuseeländische Doppelbürgerin ­Rebecca «Bex» Gmür Hornell. Nach der Zielankunft bezeichnete sie den 2017 von Joyon aufgestellten Rekord (siehe Kasten), den sie um mehr als zwei Wochen verfehlten, als «amazing»: «Seine Leistung war einfach unglaublich! Ich bin beeindruckt, gerade auch, weil wir denselben Trimaran hatten wie Francis Joyon und ich deshalb genau weiss, wo die Herausforderungen ­liegen.» Barrier und ihre Crew setzten auch ohne Rekord mit ihrer ­erfolgreichen Weltumsegelung ein Ausrufezeichen. Zwar schafften bereits dreizehn Skipperinnen eine Einhand-Weltumsegelung bei der Vendée Globe, doch in der Mehrrumpf-Szene hatten es Seglerinnen bisher schwer, Fuss zu fassen. Denn: Im Gegensatz zu den Crew-gesegelten Imoca-Regatten beispielsweise, bei denen meist eine gewisse Anzahl Frauen laut Wettkampfreglement an Bord sein müssen, gibt es bei den allermeisten Katamaran- oder Trimaran-Regatten kaum gemischte Crews. Werden also die Teams für internationale Regatten zusammengestellt, erhalten meist Männer den…