Wie mit dem E-Bike aufs Wasser

Ist das Wasser-E-Bike von OTTER schon eine Trendsportart? Sicher nicht, dafür gibt es noch zu wenige davon. Aber es könnte durchaus eine werden! Dieser Meinung ist «marina.ch» nach einer Testfahrt auf dem Zürichsee.

Es ist ein herrlicher Tag Mitte Juni – perfekte Temperaturen, um mit dem weltweit ersten Wasser-E-Bike, dem «OTTER Explorer», eine Runde zu drehen. Einen ersten Eindruck ­davon, was das moderne, elektrisch unterstützte Pedalo leisten kann, erhalte ich gleich zu Beginn: Ich stehe in Horgen am Ufer des Zürichsees – abgemacht hatten wir aber in Meilen. Was mir ziemlich peinlich ist, stört Gian Zimmermann, Gründer der OTTER Bike AG und kreativer Kopf hinter der Idee, überhaupt nicht. Er mache sich auf den Weg über den See und komme mit dem Explorer zu mir. Ob ich nicht lieber die Fähre ­nehmen solle, frage ich. Und Gian meint, der Tag sei schön, er geniesse die Fahrt, sie daure höchstens 15 Minuten. Tatsächlich trifft Gian Zimmermann eine Viertelstunde nach unserem ­Telefongespräch lachend in Horgen ein. «Ich war im Boost-Modus unterwegs, deswegen bin ich schon hier», sagt er. In diesem Modus sei die elektrische Unterstützung maximal (begrenzt auf 500 W), der Akku reiche so immer noch ganze zwei Stunden. 12 Kilometer pro Stunde könne das E-Pedalo im Boost-Modus fahren. Im Cruise-Modus sei die Unterstützung der Motoren moderat, es sei möglich, so den ganzen Tag auf dem Wasser zu verbringen. Und wer Lust habe, das E-Bike durch reinen Muskelantrieb vorwärts zu bewegen, könne auch gänzlich im manuellen Modus fahren. Das ­Wassersportgerät eigne sich also hervorragend für alle ­Altersstufen und Fitnesszustände.